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Klosterkirche Muri Das Kulturdenkmal Muri

Die Klosteranlage von Muri gehört, mit Königsfelden und Wettingen, zu den wichtigsten Kulturdenkmälern des Kantons Aargau. Die Gründung geht auf das Jahr 1027 zurück. In den folgenden Jahr-hunderten entwickelten die Benediktiner das Kloster zur heutige Grösse.
  Klosterkirche Muri Klosterkiche Muri

  Die Klosteranlage ist in der Hügellandschaft des Freiamtes weitherum sichtbar. Die Gründung geht auf das Jahr 1027 zurück. Ita, Gräfin von Lothringen, stiftet auf ihren Ländereien zusammen mit ihrem Gatten, Graf Radebot von Habsburg, das Kloster. Benediktinermönche von Einsiedeln besiedeln 1032 das Kloster. Am 11. Oktober 1064 weiht Bischof Rumold die Kirche auf den heiligen Martin von Tours. Um 1080 entsteht ein Frauenkonvent, der um 1140 nach Hermetschwil verlegt wird.

Während acht Jahrhunderten entwickelte sich die Benediktinerabtei zur heutigen Form und Grösse. In der Kirche zeugen die romanische Krypta, der gotische Hochchor und der barocke Zentralbau davon, dass die Klosterbauten über Jahrhunderte aufgebaut wurden.
  Der Grosse Rat des Kanton Aargau beschliesst 1841 die Aufhebung der damals bestehenden acht Klöster des Kantons, darunter auch die von Muri. 1845 übersiedeln Abt und Konvent in das ehemalige Augustinerkloster Gries bei Bozen. Die Benediktiner von Muri übernehmen gleichzeitig die Leitung des Kollegiums Sarnen (heutige Kantonsschule Obwalden).

Der Konvent von Muri lebt bis heute in Gries und in Sarnen weiter. Seit 1960 ist eine kleine Gruppe wieder im Hospiz in Muri ansässig.


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